Aufgaben

SMV-Satzung des Progymnasiums Burladingen
Diese Satzung bezieht sich auf  § 62 bis § 70 SchG in der Fassung vom 18.Dezember 2006 und die SMV-Verordnung in der Fassung vom 04. April 2007.

I. Aufgaben der SMV

Die SMV ist Sache aller Schüler. Nur wenn alle Schüler, insbesondere die älteren unter ihnen, die SMV unterstützen und mitmachen, kann sie Erfolg haben. Außerdem ist darauf zu achten, dass alle interessierten Schülerinnen und Schüler in die SMV-Arbeit mit einbezogen sind. Das gilt insbesondere für die jüngeren Schülerinnen und Schüler der Unterstufe auch wenn sie nicht in den Schülerrat gewählt wurden.
Grundsätzlich stehen jedem Schüler die Organe der SMV offen; des weiteren kann sich jeder Schüler mit Fragen, Beschwerden, Kritik, Anregungen und Beiträgen an die Organe der SMV wenden, vor allem an seinen Klassensprecher bzw. dessen Stellvertreter und den SMV-Vorstand(Schülersprecher). Um die Erreichbarkeit der Schülersprecher und Verbindungslehrer zu gewährleisten, informiert ein öffentlich zugängliches Info-Brett über alle Belange der SMV.Die Aufgaben der SMV umfassen:
1. Interessensvertretung der SchülerDie SMV hat die Aufgabe, die Interessen und Wünsche der Schülerschaft gegenüber der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und der Elternschaft zu vertreten. Dazu nehmen die Schülervertreter ihr Anhörungsrecht, ihr Vorschlagsrecht, das Beschwerderecht, das Vermittlungs- und Vertretungsrecht und das Informationsrecht in Anspruch.
Der Schülerrat entsendet Vertreter in die Schulkonferenz, die Schülervertreter können außerdem Anregungen und Vorschläge für die Gestaltung des Unterrichts in der Klassenpflegschaft und in den Fachkonferenzen einbringen.
Schülervertreter können einzelne Mitschüler vertreten, sofern diese es wünschen.
2. Selbst gewählte Aufgaben
Die SMV verpflichtet sich, an der Gestaltung des schulischen Lebens aktiv teilzuhaben und dabei auf die Wünsche der Schüler einzugehen. Insbesondere soll sich die SMV im  sportlichen; sozialen, kulturellen oder politischen Bereich engagieren. z.B. das jährliche Fußballturnier.
3. Kooperationen
Zusammenarbeit mit dem Jugendparlament Burladingen.

II. Organe der SMVOrgane der SMV sind:
1. Klassenschülerversammlung
Die Klassenschülerversammlung besteht aus allen Schülern einer Klasse (am PG: Klassenrat). Sie hat die Aufgabe, alle Fragen der Schülermitverantwortung, die sich innerhalb der Klasse ergeben, zu beraten und gegebenenfalls Beschlüsse zu fassen. Der Klassensprecher beruft die Klassenschülerversammlung in Absprache mit dem Klassenlehrer ein und leitet sie. Für die Klassenschülerversammlung können pro Schuljahr bis zu 4 Verfügungsstunden bereitgestellt werden.
2. Klassensprecher
Die Klassensprecher und deren Stellvertreter vertreten die Interessen der Schüler einer Klasse in der SMV. Sie werden spätestens in der 3. Unterrichtswoche gewählt, in Klasse 5 nach den Kennenlerntagen in Erpfingen. Sie sind Mitglied im Schülerrat, die Amtszeit beträgt ein Jahr. Sie sind verpflichtet, die Klasse regelmäßig und umfassend über die Angelegenheiten der SMV zu unterrichten.
3.  Schülerrat
3.1 Zusammensetzung und Stimmrecht
Die Klassensprecher sowie deren Stellvertreter bilden den Schülerrat. Bei Beschlüssen sind alle Mitglieder des Schülerrates stimmberechtigt.
Der Schülerrat kann für besondere Aufgaben Ausschüsse einsetzen und zusätzliche beauftragte Schüler heranziehen, die in den Schülerratssitzungen Teilnahme- und Rederecht, jedoch kein Stimmrecht haben.
3.2 Sitzungen
Die Termine der Schülerratssitzungen werden wenige Tage vor der Sitzung  festgelegt und allgemein bekannt gegeben. Es soll monatlich eine Sitzung stattfinden.
Jede Schülerratssitzung ist öffentlich. Nur auf Antrag eines Mitglieds kann die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Der Schülersprecher oder sein Stellvertreter leiten die Sitzungen. Es besteht Anwesenheitspflicht für die Mitglieder des Schülerrates sowie für die sonstigen Beauftragten des Schülerrats.
Über die Sitzungen des Schülerrates wird ein Protokoll angefertigt. Dieses soll vom Schriftführer innerhalb eine Woche nach der Schülerratssitzung dem Schülersprecher vorgelegt werden, der es anschließend über das Tagebuch veröffentlicht. Das Protokoll muss in der jeweils nächsten Sitzung vom Schülerrat genehmigt werden.
3.3 Beschlussfähigkeit
Der Schülerrat ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der Anwesenden gefasst, sofern es nicht anders festgelegt ist. Auf Antrag wird geheim abgestimmt, ansonsten mit Handzeichen.
3.4  Protokolle
Die Protokolle der Schülerratssitzungen werden von einem wechselnden Schriftführer aus den Klassen 7-10 angefertigt.
4.         Schülersprecher
Die gesamte Schülerschaft der Schule [s. III. Wahlen] wählt spätestens in der siebten Unterrichtswoche eines neuen Schuljahres den Schülersprecher. Jeder Schüler und jede Schülerin ab Klasse 8 kann sich zur Wahl stellen. Die Amtszeit beträgt ein Schuljahr. Das Amt wird bis zur Neuwahl geschäftsführend vom bisherigen Schülersprecher oder seinem Stellvertreter fortgeführt. Der Schülersprecher ist nach den Grundsätzen des konstruktiven Misstrauensvotums abwählbar.
Der Schülersprecher ist der Vorsitzende des Schülerrates. Er vertritt die Interessen der Schüler der gesamten Schule gegenüber der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und dem Elternbeirat sowie nach außen wie beispielsweise bei Arbeitskreisen oder gegenüber dem Landesschülerbeirat.
Als Vorsitzender des Schülerrates beruft der Schülersprecher die Schülerratssitzungen ein, setzt die Tagesordnung fest und leitet die Sitzungen. Er ist verantwortlich für die Arbeit der SMV und den Schülern gegenüber rechenschaftspflichtig.
Der Schülersprecher soll an allen regionalen und überregionalen Treffen von Schülervertretungen teilnehmen. Insbesondere soll der Schülersprecher den Schülerrat über die Arbeit des Landesschülerbeirates informieren, der die Interessen der Schüler gegenüber dem Kultusministerium vertritt.

III. Wahlen
Die Grundsätze der ordentlichen Wahl gelten für alle Wahlen innerhalb der Schülermitverantwortung. Sie sind also gleich, geheim, allgemein und direkt. Die Vorbereitung und Durchführung der Wahl ist Aufgabe des Wahlleiters, der selbst nicht kandidiert und von dem jeweiligen Gremium auf Vorschlag gewählt wird.
Die Einladung zur Wahl des Schülersprechers und seiner Stellvertreter, die Einladung zur Wahl der Verbindungs- und Vertrauenslehrer sowie die Einladung zur Wahl der Delegierten in die Schulkonferenz erfolgt durch den amtierenden Schülersprecher oder seinen Stellvertreter, ansonsten durch den Verbindungslehrer.
1.  Wahl des Schülersprechers und seines Stellvertreters
Die Wahl des Schülersprechers und seines Stellvertreters sollte in der fünften, spätestens in der siebten Woche nach Unterrichtsbeginn des neuen Schuljahres stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollten alle Klassensprecher in den Schülerrat gewählt sein. Es werden ein Schülersprecher und ein Stellvertreter gewählt.
1.1  Der Schülersprecher
Er wird aus der Mitte der Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 gewählt. Der Schülersprecher wird durch eine Direktwahl von der gesamten Schülerschaft der Schule gewählt.
1.2  Der Stellvertreter
Er wird ebenfalls aus der Mitte der Schülerinnen und Schüler der Klassen 8-10 gewählt.
2.1  Wahl der Schülervertreter in die Schulkonferenz
Der Schülersprecher ist Kraft Amtes Mitglied in der Schulkonferenz. Der Schülerrat wählt aus seiner Mitte ab Klassenstufe 7 zwei weitere Delegierte sowie drei Stellvertreter in einem Wahlgang. Die ordentlichen Delegierten werden in einem Wahlgang gewählt. Die Stellvertreter werden ebenfalls in einem Wahlgang gewählt. Die Reihenfolge der erreichten Stimmzahlen ist für die Vertretung maßgebend. Die Stellvertreter nehmen in der Schulkonferenz ihr Vertretungsrecht in der Reihenfolge der erreichten Stimmzahlen wahr, es ist also keine Personenvertretung vorgesehen. Vor der Wahl stellen sich alle Kandidaten vor.
2.2  Einberufung der Schulkonferenz
Die Gruppe der Schülervertreter kann beim Schulleiter die Einberufung der Schulkonferenz beantragen. Die gewünschten Tagesordnungspunkte müssen dann angegeben werden. Dies kann geschehen auf Initiative der Schülergruppe selbst oder  durch einen Antrag des Schülerrats an die Schülergruppe.
3.  Wahl der Verbindungslehrer und Vertrauenslehrer
Die ganze Schülerschaft wählt am Ende eines Schuljahres einen Verbindungslehrer und einen Vertrauenslehrer. Ihre Amtszeit beträgt ein Schuljahr. Ein Verbindungslehrer oder ein Vertrauenslehrer ist nach den Grundsätzen des konstruktiven Misstrauensvotums abwählbar. Nicht wählbar sind der Schulleiter, der stellvertretende Schulleiter sowie Lehrer mit weniger als einem halben Lehrauftrag.
Die ganze Schülerschaft hat je eine Stimme zu vergeben. Gewählt sind die Kandidaten, welche die höchsten Stimmzahlen erreichen.

IV. Evaluation
Die SMV evaluiert sich selbst und verwendet die Instrumente der Evaluation zur Verbesse-rung der eigenen Arbeit. Die SMV informiert die Schülerschaft über den Stand der Qualitätsentwicklung (z.B. durch einen Aushang.)

V. Finanzierung und Kassenprüfung
Die Finanzmittel der SMV müssen für Zwecke, die der Schülerschaft insgesamt dienen oder für Zwecke, die vom Schülerrat vorgeschlagen und mit Mehrheit beschlossen wurden, verwendet werden. Die Finanzen werden vom gewählten Verbindungslehrer verwaltet.
Ausgaben können Verbindungslehrer und Schülersprecher in gegenseitigem Einverständnis tätigen. Alle Ausgaben über 50€ müssen vom Schülerrat genehmigt werden. Die Kassenbuchführung wird durchgeführt, die Belege sind 1 Jahr aufzubewahren.
Finanzielle Mittel erwirbt die SMV bei durchgeführten Aktionen und aus dem Schuletat.

VI. Inkrafttreten
Die SMV-Satzung des Progymnasiums Burladingen tritt am 27.11.2011 in Kraft.
Die Satzung kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln geändert werden.
Die SMV-Satzung muss veröffentlicht und damit allen Schülerinnen und Schülern zugänglich gemacht werden (im SMV- Ordner in der Bücherei).